Interview mit Sammy Zimmermanns

Heute gibt es mal eine ganz spezielle Runde um den Blog. Diese drehe ich mit Sammy. Sammy ist unter anderem Sport-Blogger, läuft recht viel und macht auch noch andere aktive Sachen. Wir kennen uns ein paar Jahre, wenngleich wir uns nur selten beruflich treffen. Sammy stelle ich Euch mit diesem Interview mal etwas genauer vor.

Hallo Sammy, stell Dich doch erst mal ganz kurz vor. Wer bist Du und wo kommst Du her?

Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 7 und 2 Jahren. In Duisburg wurde ich geboren und in Moers sozialisiert.
Wohnen tue ich allerdings jetzt seit gut 5 Jahren in Dresden und blogge regelmäßig auf http://shape-blog.de über mein Training und meiner Ernährung.

Du treibst ja ordentlich Sport. Was ist da Deine größte Motivation?

Ich möchte einfach fit und jung bleiben. Meine beiden Kinder sollen ja auch noch was länger etwas von ihrem Vater haben. Außerdem teste ich
gerne meine körperlichen Grenzen aus.

Hast Du schon einen größeren Wettbewerb hinter Dir?

Mein letzter größerer Wettbewerb war der Oberelbe Marathon und der Sportscheck Stadtlauf in Dresden.

Steht ein anderer Wettkampf noch auf Deiner Agenda?

Ich denke, dass ich zum Dresdner Nachtlauf wieder antreten werde. Ansonsten fordere ich mich gerne auch selber auf meiner Runtastic App heraus.

Du willst ja auch Dein Körpergewicht beeinflussen 😉 Wie gehst Du da vor?

Puh, das Thema ist recht komplex. Ich bin ja nicht so der Verfechter einer bestimmten Ernährungsweise.
Ich setze dabei auf eine altbewährte Methode, dem Kalorienzählen. Ja, ich wiege mein Essen ab und orientiere die Menge an meinem
Kalorienverbrauch. Ziel ist es hierbei am Ende des Tages ein sattes Kalorienminus zu haben. Dafür brauche ich nur 2 Tools eine
Küchenwaage und die Ernährungstagebuch Deluxe App, die ein Kumpel von mir programmiert hat. Das Thema Ernährungsumstellung kommt dann ganz von allein, wenn man dann bewusst so ißt. 😉

Ich habe gesehen, dass Du auch Krafttraining durchführst. Wofür machst Du das und kannst Du da was empfehlen?

Wenn ich jetzt nur immerzu Laufen gehe wird mein Körper immer schlanker und drahtiger. Da möchte ich nicht. Ich möchte einen funktionalen Körper haben, der nicht nur lang kann, sondern auch viel. Außerdem ist es gut wenn ich genügend Muskelmasse habe, so verbrennt mein Körper auch im Ruhezustand mehr Kalorien. Ich habe mal eine Zeit lang stupide im Fitnessstudio an Geräten trainiert. Das war mir auf Dauer zu öde bzw. zu umständlich. Nicht jede gerät ist in einem gut besuchten Fitnessstudio auch sofort verfügbar. Deswegen trainiere ich jetzt wieder zuhause. Dafür nutze ich meine Yogamatte und diverse Fitness-Apps. Ich bin aktuell von der Runtastic Results App schwer begeistert. Diese App ersetzt fast einen Personaltrainer. Manchmal trainiere ich auch mit meiner Xbox 360 Kinect mit dem Game Yourshape fitnes Evolve.

Dein Blog ist ja nun auch etwas weiter gefasst. Ich sehe z. B. Ernährungstipps, Produktbewertungen aber auch Yoga. Testest Du alles selbst?

Ja, ich teste alle Produkte selber, wenn ich sie zu geschickt bekomme, auch die Yoga-Produkte. Da habe ich letztens eine CD zur Rezension für Beckenboden-Yoga bekommen. Das war schon ein wenig „strange“ und meine Frau musste ein wenig schmunzeln, als sie mich auf den Boden auf meiner Matte liegen gesehen hat. Aber ich versuche so authentisch wie möglich zu sein bei meinen Produkttests.
Mein Wissen habe ich mir überwiegend selbst angeeignet.Ich habe sehr viele Bücher über Ernährung gelesen. Zudem ist mein bester Freund lizenzierter Personaltrainer und Sportlehrer, von ihm hole ich mir dann die speziellen Trainingstipps.

So. Jetzt hast Du noch mal Platz für ein paar warme Worte an meine/unsere Leser. Evtl. etwas motivierendes?

Es ist nicht entscheidend, wie, wo oder was Du gerade für einen Sport machst, sondern das Du etwas machst.

Vielen Dank Sammy für das schnelle Interview! Ich wünsche Dir noch viele gesunde und fitte Jahre mit Deinen Kindern und hoffe, dass wir den ein oder anderen Lauf dann doch noch mal gemeinsam bestreiten können.

Neuer Gewichtszwischenstand erreicht!

Endlich mal wieder einen Meilenstein erreicht. Ein neuer Gewichtszwischenstand ist zu dokumentieren…

Endlich ist es soweit und nach den 100kg ist nun auch die 95kg Marke geknackt worden. Auf dem Weg zum Frankfurter Marathon habe ich mir ein Wunschgewicht vorgestellt und auf dem Weg gibt es noch ein paar Hürden zu nehmen.

Da ich ja mein Gewicht mit der Runtastic Libra kontrolliere, sehe ich meine Fortschritte sehr deutlich. Schaue ich mir die letzten Jahre (!!!) an, so habe ich dort kein Gewicht unter 95kg dokumentiert. Selbst bei meinem ersten Marathon war ich nicht leichter.

Betrachten wir mal das vergangene Jahr. Am 07.09.2015 hatte ich mein letztes Hoch erreicht. 108,7kg standen da auf der Waage. (Mein dokumentiertes, absolutes High liegt bei 113kg.) Schon da war klar, dass wir doch mal langsam was verändern müssen. Mein Ziel des Marathons stand noch nicht fest, aber nachdem Nadine und ich zusammen gezogen waren, war wieder Zeit für Sport da. Und wir beide wollten was ändern.

Dank amapur gab es einen deutlichen Kickstart. Auch, wenn es danach wieder etwas hoch ging, zeigte es mir doch, dass es geht. Wie wir da noch ordentlich Strecke gemacht haben, kommt bald in einem extra Beitrag. Natürlich wird schon geholfen haben, dass ich seit Jahresanfang ca. 60.000kcal durch Sport zusätzlich verbrannt habe 😉

Aus einer Laune heraus haben wir eines Abends uns jeweils ein Ziel gesetzt (was zu der Zeit durchaus sehr ambitioniert war), um das auch schön für uns zu dokumentieren. Das ist jetzt 36 Tage her. An diesem Abend habe ich mein Ziel auf 12,8kg bis zum 01.10.2016 definiert. Damit wollte ich eben noch vor dem Marathon auf ein Gewicht kommen, was tatsächlich eine 8 vorne hat.

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Neben dem reinen Gewicht sollte sich natürlich mein Fettanteil deutlich reduzieren (ja, das ist sicher nicht die beste Art, den Fettanteil zu bestimmen), also auch als Ziel in der Runtastic Libra App definiert und ausgewertet:

Bildschirmfoto 2016-07-19 um 22.51.32

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich ganz schön gut im Plan stehe und das ursprünglich ambitionierte Ziel doch möglich scheint. Mein Lauftraining steigert sich aktuell vom Umfang her deutlich, so dass ich da auch noch ein paar kcal zusätzlich umsetze. Nach meinen Erfahrungen scheint mein Körper sehr genau dabei zu sein, Wasser zu speichern bzw. ordentlich auszuschwitzen.

Zusätzliche Wasserspeicher
Wenn du intensiver für ein Rennen trainierst, wird dein Körper zusätzliche Wasserspeicher anlegen, um verletzte Muskelfasern zu reparieren und Glykogen in die hart arbeitenden Muskeln zu transportieren.

Quelle: https://www.runtastic.com/blog/de/abnehmen-kalorien/laeufer-tipps-warum-laufen-allein-nicht-immer-schlank-macht/

Bei mir bedeutet das, dass ich durchaus von einem Tag auf den anderen 2kg ab oder zunehmen kann, je nachdem, ob ein langer Lauf anstand oder der Körper bereits wieder die Wasserspeicher aufgefüllt hat. Daher habe ich die sub-95 auch erst gewertet, nachdem sie mehrmals auf der Waage erschienen ist. Jetzt soll das Gewicht erst mal stabil unter der 95 bleiben und ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich zum Marathon noch mal 5kg weniger die 42km herumtragen muss.

Bei jedem Wetter um den Blog

Während ich hier im Ruhrgebiet massiv im schlechten Wetter stecke, haben einige der anderen Läufer ordentlich Hitze. Aber wir Läufer ziehen ja bei jedem Wetter um den Blog. Daher hier mal ein Wetter-Spezial.

Ich bin wirklich nicht der einzige mit schlechtem Wetter. Der Deichläufer hat sich nicht lumpen lassen und ist richtig durch die Pfützen:

Einen meiner Lieblingsposts hat Mandy verfasst. Buchtipps für den Sommer nämlich. Ja, auch sportlich. Sehr fein. Vielen Dank!

„Bei jedem Wetter um den Blog“ weiterlesen

Unnötiger Müll bei Laufevents

Heute geht es spontan für die Umwelt ein Mal um den Blog.

Gerade bin ich drüber gestolpert und habe voller Erkenntnis den folgenden Blogbeitrag gelesen:

Ich unterschreibe den in sehr weiten Teilen. Ich habe bereits dort kommentiert, aber ich sage es auch hier noch mal: Ich möchte nicht die ganz große Keule schwingen, aber jeder Läufer und Veranstalter möge sich mal überlegen, wo er etwas besser mit dem Müll umgehen kann. Vermeiden oder zumindest „artgerecht“ entsorgen.

Es kann so einfach sein und gerade wir als ach so gesunde Läufer und Vorbilder können auch auf diesem Gebiet ein klein wenig besser mit unserer Umwelt umgehen.

Danke Dennis für diesen Beitrag und Denkanstoß.

Wieder mal um den Blog

Heute wird es eine kurze Geschichte. Aber ich schaffe es auch dieses Mal, eine kleine Runde um den Blog zu drehen.

Ein wenig Lauf ABC, diesmal auch für Trailrunner (ich mache sowas immer noch viel zu wenig. Jemand einen Tipp, sowas in mein Training einzubauen?)

Sabine hat ihre Grenzerfahrungen zu einem Blogpost zusammengeschrieben. Ganz schön stark!

Hier gibt es mal ein paar Infos zum Thema Kardio vs Krafttraining. Wobei das ja auch zusammen gehen sollte. Gerade für die, die nicht nur eine Läuferfigur haben wollen evtl. interessant.

Wem das einfache Laufen zu langweilig wird, findet bei Runtasia einige Anregungen. Menschen kommen schon auf komische Ideen…

Nun, ähm. Naja. Tipps für einen knackigen Po:

Mandy zieht eine Zwischenbilanz zum aktuellen Triathlon Training in 2016. Leider fiel ihr heutiger Start  ein wenig ins Wasser (bzw. schwimmen durfte sie nicht wg Unwetter), aber sie ist auf einem guten Weg, meiner Meinung nach.

Bergtraining! Meine Güte. Ich muss auch mehr an Berge gehen. Wenigstens ein wenig Berglauf üben. Ein paar Tipps gibt es bei runifico.

 

Und eines muss ich Euch noch zeigen. Lauf-Blogger vereint einige Laufblogs und listet jeweils den aktuellen Beitrag in einerÜbersicht. Wenn der Feedreader also nichts neues hergibt, dann einfach hier mal schauen. Ich habe auch gerade einen Eintrag gewünscht 🙂

Hörbuch / Buch 42,195 – Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken

Kurze Empfehlung für das Hörbuch / Buch „42,195 – Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken“

Auf einer langen Fahrt quer durch Deutschland habe ich mir das Hörbuch von Matthias Politycki angehört. Für mich als Läufer ein sehr angenehmes Stück. Mit ca. 8,5 Stunden auch ein Hörbuch, was man bequem an einem oder 2 Tagen hören kann. Hier mal meine kleine Zusammenfassung und Empfehlung…

Kurz vorab über den Autor:

Matthias Politycki ist knapp über 60 und läuft schon seit vielen Jahren. Er hat schon einige beeindruckende Marathons gelaufen und seine persönliche Bestzeit liegt irgendwo bei 3:52 auf der Marathon Distanz. Also ein guter Amateurläufer. Ich fand seine Art zu schreiben sehr angenehm.

Hier findet Ihr ein schönes Interview mit ihm:

So. Aber nun zum Buch (keine Angst, ich spoiler nicht).

Das Buch

Das Buch ist in 42 Kapitel aufgeteilt. Ok, eigentlich etwas mehr, aber im Prinzip in die KM eines Marathons. Der Autor beschreibt die einzelnen Phasen des Marathons, vergleicht sie oft mit dem Leben als Autor und bringt ein paar Anekdoten von anderen Läufen. Schön finde ich, dass er immer wieder seine Laufkumpels (ja, Laufkumpel, nicht Kameraden und auch nicht Freunde) einbindet. Deren Meinungen er für das Buch gesammelt hat und die auch spezielle Läufertypen sind.

Ja, wir sind Läufer, keine Jogger. Da hat der Autor vollkommen Recht. Auch mit vielen weiteren Äußerungen hat er Recht. Ich habe mich, oder auch mal andere Läufer, oft erkennen können. OK, bisher habe ich mir noch keinen persönlichen Coach genommen und ich habe mich auch noch keiner Laufgruppe angeschlossen. Im Gegensatz zum Autor bin ich aber auch erst einen Marathon gelaufen und schon gar nicht einen am Kilimandscharo (ich musste erst mal googlen, wie man den schreibt). Respekt von mir hier!

Für mich ist der Autor ein „Normalo Läufer“. Also jemand, der nicht irgendwo an der Sub 3 Schwelle läuft, sondern souverän eine Persönlliche Bestzeit von knapp unter 4 Stunden feiert. Jemand, der neben dem Laufen noch ein vollwertiges Leben führen kann und ein gutes Bier ebenso gerne trinkt, wie ich 😉

Eigentlich wollte ich ein paar Themen aus den Kapiteln vorstellen, aber ich will nicht spoilern. Daher einfach meine knappe aber sehr ernst gemeinte Empfehlung: Für alle, die sich irgendwie mit dem Laufen beschäftigen oder beschäftigen müssen, ist dieses (Hör-)Buch genau richtig.

Leseprobe 🙂

Inhaltsverzeichnis

Starterbereich
Start – Dem Tod davonrennen
Km 1 – Alles richtig gemacht? Alles richtig gemacht.
Km 2 – Geradeaus denken
Km 3  – Himmelpforten
Km 4 – Das Rennen lesen
Km 5 – Die blaue Linie
Km 6 – Der neue Laufsteg ist die Strecke
Km 7 – Schöne Frauen im Rennen
Km 8 – Absurdes Theater
Km 9 –  Zwischen den Kriegen
Km 10 –  Haßreden führen
Km 11- Drogen, Doping, Paradies
Km 12- Laufen und Schreiben
Km 13- Männersache
Km 14- Über welche Läufer wir den Kopf schütteln
Km 15- Läuferdeutsch
Km 16- Anmut und Würde
Km 17- Nach Trainingsplan leben
Km 18- Der Andere Zustand
Km 19- Schuhe
Km 20- Laufen mit den Massai
Km 21- Die Elite ist schon durch
HM-Marke – Hälfte des Lebens
Km 22 –  PB
Km 23- Genußläufer
Km 24-  The Tunnel of Yes
Km 25- Das Netto-Erlebnis
Km 26- Jüdisch Poker
Km 27- Haltung wahren
Km 28- Laufen als Mannschaftssport
Km 29- Mantras
Km 30- Auf einen Apfel
Km 31- Ab wann ist ein Jogger ein Läufer?
Km 32- Der Mann mit dem Hammer
Km 33- Die besten Ausreden
Km 34- Schmerz geht, Stolz bleibt
Km 35- Die Schmach von Schmiedefeld
Km 36- Blondinen jubelten uns zu
Km 37- Entgrenzung, Selbstauflösung, Himmelfahrt
Km 38- „Deutsche Tugenden“
Km 39- Was ihr nicht seht
Km 40- Trophäen
Km 41- Das Ziel ist das Ziel
Km 42- Fata Morgana
Ziel- Postmarathonale Depression
Zielbereich- Friede auf Erden

Ein erstes Mal um den Blog

Ich schreibe hier nicht nur ein wenig über meine eigenen Läufe und meinen Versuch, ein paar Kilos abzunehmen, ich lese auch den ein oder anderen Blog. Dabei finde ich immer wieder Beiträge, die ich für lesenswert erachte und die möchte ich in dieser neuen Serie „Einmal um den Blog“ gerne mit Euch teilen.

Beginnen wir heute unsere Reise um den Blog mal mit einem Reisebericht. Wunderschöne Bilder erwarten Euch bei Eiswürfel im Schuh:

 

Im Trailblog gibt es ein sehr schönes Interview mit Anna Frost. Einer sehr erfolgreichen Trailläuferin. Auch ich laufe gerne nicht nur auf Asphalt, wenngleich ich weit von solchen Trails weg bin. Das Interview mit Anna ist gespickt mit ein paar schönen Bildern und auch einen Blick abseits des Trails.

Dieser Beitrag von Gerd spricht mir aus der Seele. Trainingsplan-Ablaufen ist nicht so richtig was für mich. Grob kann ich mich daran halten, aber gerade, wenn es ein allgemeiner Trainingsplan ist, also nicht perfekt auf den Läufer zugeschnitten, dann passt es oft nicht in die Realität. Und zumindest ist bei mir Laufen eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen und eben nicht mein Beruf.

Laufkater war auch auf dem StrongmanRun 2016 unterwegs. Etwas andere Erfahrungen gemacht als ich, aber das bleibt nicht aus.

Die Zwillinge mussten es wieder übertreiben. 72km… Meine Herren. Ich wage zu bezweifeln, dass dies jemals für mich eine relevante Idee sein könnte, so weit zu laufen. Aber ein wahnsinnig toller Bericht. Daumen hoch und Gratulation!

Noch verrückter sind die Läufer der Torour de Ruhr! Ganz ehrlich? Ich laufe ja auch sehr gerne an der Ruhr. Aber doch nicht von der Quelle bis zur Mündung…

 

Einen kleinen Reisebericht aus London habe ich noch für Euch. Manuela war beim Charity Lauf „Race for Kids“ und hat auch so noch ein paar Eindrücke in London gesammelt.

Bei Brooks gibt es ein paar Informationen zum Thema Dehnen. Soll man sich dehnen? Vor dem Lauf, dabei oder danach? Und wenn ja, wie dehnt man sich. Ein paar Fragen, auf die hier eingegangen wird. Ich dehne nicht/kaum. Aber nun ja…

 

So. das war es jetzt für den ersten Beitrag. Mal schauen, in welchem Abstand der nächste folgen wird.

Nadine: Herzdame und Gastautorin <3

Hallo zusammen 🙂

Das ein oder andere Mal fand ich hier schon indirekt Erwähnung; heute wird es Zeit, mal selbst in die Tasten zu hauen.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: anders als Markus habe ich mit Sport nichts am Hut (ich sprinte nur für Robbie Williams, aber das ist ein anderes Thema. 😉 )

Ich habe keine Ausdauer, keine Kondition und schlichtweg auch keine Lust. 🙂

Leider bin ich aber jetzt auch nicht der  „Ich esse was ich will und halte immer mein Gewicht“ -Typ (wenn ihr hier mitlest, mein ewiger Neid sei euch gewiss!)

In Summe ergibt das eine ziemlich blöde Kombi und die heutige Ausgangssituation: als ich Markus vor fast 3 Jahren kennengelernt habe, war ich genau 10 kg leichter als heute morgen. 10! Kilo! Wäh!

Die zusätzlichen 10 kg sind natürlich nicht von alleine gekommen.

Beteiligte Übeltäter:

  • kohlenhydrat-haltige Kost (Chips! <3 Nudeln! <3 Überbackenes! <3)
  • wenig Bewegung
  • das ein oder andere Gläschen Wein/Sekt am Abend (ich bin halt ein Rheinhessen-Mädchen)
  • meine Leidenschaft fürs Kochen und essen gehen
  • mit dem rauchen aufhören (2 Jahre, 1 Monat, 10 Tage – yeah!)
Ich. Symbolbild. :-)
Ich – Symbolbild. 🙂

In den letzten 12 Monaten habe ich sicher mindestens 6 Anläufe unternommen, endlich was zu ändern. Habe Kalorien gezählt, Kohlenhydrate weggelassen und Almased getrunken – und es hat nichts gebracht außer zusätzliche Kilos.

Jetzt reicht es mir und deshalb musste ein drastischer Schnitt her. Wir versuchen es mit der 10 Tage Intensiv Diät von amapur.  Und da ich bei meiner Recherche selbst gerne einen ehrlichen Erfahrungsbericht gelesen hätte, werde ich versuchen, genau diesen auch zu liefern.

Strongman und dann?

Ok, dieser Blog wird dahin dümpeln. So ist das nun mal. Aber ich denke, ich werde hier hin und wieder doch noch mal was schreiben. Mittlerweile bin ich StrongMan. (siehe hier das Ergebnis) Und trotzdem, oder gerade deshalb, bin ich weiter recht sportlich unterwegs. Ich habe zwar einige Kilos wieder zugenommen, aber ich bin fitter als je. Nach 2 Wochen Laufpause wg. Erkältung, bin ich gestern mal eben mit einer Pace unter 5:00 die 17km um den Stausee gelaufen. Das war ein Lauf, wie ich ihn schon lange nicht mehr hinbekommen habe. In ganz 2013 habe ich diese Pace noch nicht geschafft und 2012, wo ich gefüllt wesentlich stärker im Training war, habe ich es auch nur ganz selten auf diese Distanz mit einer Pace unter 05:00 geschafft.

Was habe ich noch für (Lauf-)Ziele in 2013? Nun, der Color Run in Dortmund steht an. Das wird sicher ein riesen Spass. Darauf freue ich mich sehr. Sollte eine extrem spassige Geschichte werden. Der Sport ist dort zwar nur Nebensache, aber es drückt genau das aus, was ich am Sport empfinde: Spass.

Dann gibt es noch den traditionellen Halbmarathon in Bochum. Da werde ich jetzt zum 3. Mal in Folge starten. Bisher konnte ich den Lauf in 2:04 (2011) bzw. 1:44 (2012) abschließen. Mein Traum wäre es, noch mal ca 10 Minuten rauszuholen, aber dafür muss ich wohl bis dahin noch mal 5kg abnehmen. Ziel steht, aber ich bin auch mit einer 1:39 zufrieden. Denn nach dem Halbmarathon laufe ich “noch mal eben” eine 10km Runde mit einem Freund mit. Seine Pace ist deutlich höher, so dass ich das eigtl. grundsätzlich schaffen sollte.

Ansonsten bin ich mittlerweile auch in einem Fitnessstudio angemeldet und trainiere dort regelmäßig den Oberkörper. Das bringt echt einiges. Ich bin deutlich kräftiger geworden und vertrage jetzt auch mehr “Stress” für den Rücken und Nacken. Gut investiertes Geld.

Also für mich geht es auch als StrongMan munter weiter. Nicht übertrieben, wie ich finde, aber auch nicht gänzlich locker. Ich fühle mich extrem gut durch den Sport und das genieße ich einfach.

Ich brauche Sport!

Na Wahnsinn. Jetzt bin ich schon über 2 Wochen ohne Sport. Das nervt. Ich bin ja wieder gesund und will eigentlich Sport machen, komme aber wirklich nicht dazu. Hier und da bin ich auf Veranstaltungen wie Konferenzen und Hochzeiten, dann reise ich zwischendurch noch etwas durch Deutschland und dann ist es nun auch schon wieder so früh dunkel. Für den Winter müssen also Alternativen her. Sonntags kann ich ja ohne weiteres Laufen gehen, aber innerhalb der Woche sieht es eher schlecht aus.

Also werde ich mal schauen, ob ich nicht einfach mal in der Woche morgens schwimmen gehen kann. Dann fahre ich einfach mal früher Richtung Büro und gehe schnell ne Runde schwimmen. Trainiert ja dann auch den ganzen Körper und das brauche ich ja eh. Vieleicht finde ich ja auch eine Duschmöglichkeit in der Nähe des Büros (Fitnesstudio oder sowas) und kann in der Mittagspause mal eine schnelle Runde am Rhein laufen.

So kann es jedenfalls nicht weiter gehen. Am Donnerstag sind wir Kanufahren, da habe ich dann einiges an Bewegung. Sonntag dann ordentliches Stück laufen und für nächste Woche organisiere ich dann mal “Schwimmstunden” für mich. Bis dahin ein müssen ein paar Liegestütz und Sit-ups zuhause reichen 🙁