Der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund – ein Drecksack! Sind wir doch mal ehrlich. Es fehlt uns schon manchmal schwer, dann doch noch unser Sportprogramm durchzuziehen. Der Arbeitstag war lang, nervig und eigtl. kommt ja nun auch die vorletzte Folge unserer Lieblingsserie im TV. Und dunkel ist es auch schon. Kalt und leicht regnerisch. Couch, Decke und Tee klingen doch auch ganz gut. Oder?

Der innere Schweinehund
Der innere Schweinehund

Oder? Wir sind mal wieder an einem dieser Punkte, wo wir uns fragen, ob es nicht reicht, wenn wir morgen Laufen gehen. Also mich trifft es manchmal. Da habe ich dann zwar eigtl. Lust, suche aber selbst nach Argumenten, nicht Laufen zu gehen. Total dumm, aber das ist nun mal dieser innere Schweinehund. Ich versuche ihn dann ganz klassisch zu besiegen. Ich mache mich einfach trotzdem fertig. Tolle Taktik, oder?

Aber das ist es wirklich. Ich mache es dann einfach. Irgendwie scheine ich den inneren Schweinehund beim Sport wirklich gut im Griff zu haben. Manchmal einige ich mich auf einen Kompromiss, kürze die Strecke ab oder schenke mir die letzten 2 Liegestütz, aber im Kern lasse ich ihn nicht gewinnen. Für mich ist das jedes Mal ein großer Sieg und ich bin stolz auf mich. Wenn ich mich selbst um 23:30 noch mal auf den Boden lege, um Liegestütz oder Situps zu machen, dann ist das die große Befriedigung. Natürlich poste ich dann meine Aktivitäten auf runtastic, facebook und twitter, um auch da etwas Anerkennung oder Spott zu holen.

Wenn mich die Arbeitskollegen am Morgen ansprechen, weil ich um 23:45 gepostet habe, dass ich X Liegestütz geschafft habe, dann fühle ich mich darin bestätigt, den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Wenn ich denn tatsächlich mit mir ringen musste, bin ich danach noch zufriedener und fühle mich noch besser. Je mehr Überwindung es kostet, desto besser fühle ich mich dann nach dem Sport. Der innere Schweinehund hat einfach keine Chance. Regen, Wind und Dunkelheit können mich nicht aufhalten. Das Ziel ist gesetzt und der Wille stark.

Autor: Markus

Markus ist fit. So ein wenig. Noch nicht so richtig. Und Markus ist zu dick. Subjektiv wie auch objektiv. Das will Markus ändern.

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